Würzburg am Main mit dem Käppele über den Weinbergen und der Festungsmauer
Bild: Cristian Lopez auf Unsplash

Externer Datenschutzbeauftragter Würzburg

Ein externer Datenschutzbeauftragter in Würzburg trifft auf eine Stadt, in der Forschung und Gesundheitswirtschaft den Ton angeben. Das verschiebt den Schwerpunkt der Arbeit: Wo anderswo Kundendaten und Marketing die Hauptfragen stellen, geht es hier um besondere Kategorien personenbezogener Daten, um Forschungsprivilegien und um Zweckbindung.

Die kreisfreie Stadt umfasst rund 88 km² mit etwa 132.000 Einwohnern. Sie liegt am Rand des 75-Kilometer-Umkreises unseres Sitzes, das Zentrum rund 72 Kilometer entfernt.

Wissenschaft, Medizin, Wein

Prägend sind die Julius-Maximilians-Universität, die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt, das Universitätsklinikum sowie der Würzburger Hafen und der ICE-Knoten. Dazu kommen die Weinwirtschaft und ein breiter Dienstleistungssektor.

Was die Branchen vor Ort verlangen

Gesundheitsdaten. Kliniken, Praxen, medizinische Versorgungszentren und Zulieferer verarbeiten Daten nach Art. 9 DSGVO. Der häufigste Fehler ist nicht die fehlende Rechtsgrundlage, sondern das zu weite Zugriffskonzept: Wer im System alles sehen kann, verarbeitet mehr als erforderlich. Siehe Datenschutz im Gesundheitswesen.

Forschung und Ausgründungen. Bei Kooperationen zwischen Hochschule und Unternehmen ist zuerst zu klären, wer verantwortlich ist – getrennt, gemeinsam nach Art. 26 DSGVO oder im Auftrag. Diese Frage vor Projektbeginn zu beantworten, ist deutlich billiger als danach – Bildung und Forschung.

Pharmanahe Betriebe. Studien, Pharmakovigilanz und Probandendaten bringen eine eigene Dokumentationslast mit – Datenschutz in der Pharmaindustrie.

Weinwirtschaft, Handel, Tourismus. Direktvermarktung, Onlineshop und Veranstaltungen erzeugen Kundendaten, Einwilligungen und Bildaufnahmen – siehe Handel und E-Commerce und Touristik.

Zuständige Aufsichtsbehörde: BayLDA

Für Unternehmen, Praxen und andere nicht-öffentliche Stellen in Würzburg ist das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) in Ansbach zuständig. Universität und Universitätsklinikum sind dagegen öffentliche Stellen und fallen unter den Bayerischen Landesbeauftragten für den Datenschutz. Bei gemeinsamen Vorhaben treffen also zwei Aufsichten aufeinander – ein Grund mehr, die Verantwortlichkeit früh zu klären.

Für Datenpannen gilt die 72-Stunden-Frist des Art. 33 DSGVO. Bei Gesundheitsdaten kommt häufig die Benachrichtigung der betroffenen Personen nach Art. 34 hinzu. Ablauf: Datenschutzvorfall melden, Einordnung: Übersicht der Aufsichtsbehörden.

Umland

Das Umland gehört zum Landkreis Würzburg; nach Westen schließen Main-Spessart und der Main-Tauber-Kreis an.

Externer Datenschutzbeauftragter Würzburg: was wir übernehmen

Wir stellen die Person, führen Verzeichnis und Löschkonzept, schulen Ihr Team und bearbeiten Betroffenenanfragen und Vorfälle. Ab 137 € im Monat, unabhängig von der Mitarbeiterzahl – Kosten und Leistungsumfang.

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