KI-Schulung für Führungskräfte

Eine Führungskraft muss kein Werkzeug bedienen können. Sie muss beurteilen können, ob sich der Aufwand lohnt, wo die Grenzen liegen und wofür sie geradesteht. Die KI-Schulung für Führungskräfte setzt genau dort an.

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Warum die KI-Schulung für Führungskräfte ein eigenes Format ist

In den meisten Häusern sitzen Geschäftsführung und Bereichsleitung in derselben Schulung wie alle anderen. Das führt zu einem doppelten Problem: Der operative Teil ist für sie zu detailliert, und die Fragen, die sie tatsächlich haben, kommen nicht vor.

Diese Fragen sind anderer Art. Sie lauten nicht „wie formuliere ich das”, sondern: Investieren wir zu wenig oder zu viel? Woran merken wir, ob etwas wirkt? Wer haftet, wenn ein System einen Fehler macht? Und – die unangenehmste – welche der Ankündigungen, die uns Anbieter derzeit machen, halten einer nüchternen Prüfung stand?

Hinzu kommt ein Punkt, der die Ebene unmittelbar betrifft: Die Pflichten aus der KI-Verordnung adressieren das Unternehmen, nicht die einzelnen Nutzerinnen und Nutzer. Wer sie nicht kennt, kann sie nicht delegieren.

Die drei Fragen, die das Format beantwortet

Woran erkennen wir Wirkung? Der häufigste Fehler ist, Aktivität zu messen: vergebene Zugänge, durchgeführte Schulungen, gestartete Piloten. Keine dieser Zahlen sagt etwas darüber, ob sich etwas geändert hat. Wir arbeiten heraus, welche Größen in Ihrem Haus tatsächlich aussagekräftig sind – und was davon Sie schon heute erheben.

Wann legen wir nach, wann brechen wir ab? Für Investitionsentscheidungen braucht es eine Regel, die vor dem Start feststeht. Wir arbeiten mit einer einfachen Ampel-Logik: Woran erkennt man einen Ansatz, der Zeit braucht, und woran einen, der nicht mehr wird? Piloten laufen selten deshalb zu lange, weil niemand die Zahlen kennt, sondern weil niemand vorher gesagt hat, was zum Abbruch führt.

Wofür stehen wir gerade? Die Verantwortung für ein Ergebnis wandert nicht zum Anbieter, nur weil ein System es erzeugt hat. Das betrifft die Einordnung nach der KI-Verordnung ebenso wie Art. 22 DSGVO, sobald ein System über Menschen entscheidet – bei Bewerbungen, bei der Bewertung von Kunden, bei der Auswertung von Beschäftigtendaten.

Was Sie mitnehmen

  • die vier Automatisierungsstufen als Beurteilungsraster – damit Sie erkennen, wenn Ihnen ein Agent angeboten wird, wo eine Vorlage genügt
  • einen kurzen Steuerungsrahmen mit Messgrößen für Ihre KI-Initiative
  • die Ampel-Logik für Investitionsentscheidungen
  • eine nüchterne Einordnung, was am Markt Substanz hat und was gerade nur laut ist
  • den Überblick über die Pflichten, die Sie als Unternehmen treffen

Format und Ablauf

Das Format arbeitet mit kleinen Gruppen von etwa drei bis acht Personen. Das ist Absicht: Der Wert entsteht in der Diskussion an den eigenen Vorhaben, nicht im Vortrag. Größere Runden teilen wir auf.

Technisches Vorwissen ist nicht nötig. Was hilft, ist eine grobe Vorstellung davon, welche Vorhaben in Ihrem Haus gerade laufen oder erwogen werden – auch die, bei denen Sie unsicher sind.

Sinnvoll ist die Reihenfolge: erst die Führungsebene, dann die Fläche. Wer die Steuerungsgrößen kennt, bevor die Belegschaft anfängt, muss später nicht nachjustieren. Wo die Prozesse selbst noch unsortiert sind, geht die KI-Strategie voraus.

Abgrenzung zu den anderen Schulungen

Abgrenzung zu den anderen Schulungen
FormatFür wenZweck
Grundkurs KI-Kompetenzalle BeschäftigtenPflicht nach Art. 4 KI-VO erfüllen, als E-Learning mit Nachweis
Individuelle Schulungsinhalteeinzelne Rollen und Abteilungenan eigenen Aufgaben arbeiten können
Schulung für FührungskräfteGeschäftsführung, Bereichsleitungentscheiden und steuern können

Der Grundkurs ist die Pflicht und wird durch dieses Format nicht ersetzt – auch Führungskräfte, die KI-Systeme nutzen, fallen unter Art. 4 KI-VO. Die beiden Live-Formate setzen darauf auf.

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Sie sollen über ein KI-Vorhaben entscheiden und haben keine belastbare Grundlage dafür? Genau dafür ist dieses Format gedacht.