Kostenloser Website-Check
Die meisten Betreiber wissen ungefähr, was auf ihrer Seite läuft. Ungefähr genügt hier nicht: Was nicht im Banner steht, braucht eine Einwilligung, die niemand eingeholt hat. Der kostenlose Website-Check zeigt in einem Durchgang, was tatsächlich geladen wird.
Was geprüft wird
Der Check ruft Ihre Seite auf und protokolliert, was dabei geschieht:
| Gefunden wird | Warum es zählt |
|---|---|
| gesetzte Cookies | jeder nicht unbedingt erforderliche Zugriff braucht nach § 25 TDDDG eine Einwilligung |
| eingebundene Tracker und Analysewerkzeuge | sie verarbeiten regelmäßig personenbezogene Daten |
| externe Ressourcen | Schriftarten, Karten, Videos, Schaltflächen – auch dann, wenn sie nur der Darstellung dienen |
| Plugins und Dienste Dritter | jeder davon ist eine Verarbeitung und gehört ins Verzeichnis nach Art. 30 DSGVO |
Der Unterschied zu den verbreiteten Prüfwerkzeugen liegt im Blickwinkel. Die meisten messen Auffindbarkeit, Ladezeit oder Darstellung – Fragen der Technik und des Marketings. Ob ein geladener Dienst datenschutzrechtlich zulässig ist, betrachten sie nicht.
Was der Check nicht leistet
Zwei Einschränkungen, damit die Erwartung stimmt.
Er bewertet nicht. Er zeigt, was technisch feststellbar ist. Ob eine Verarbeitung im Einzelfall zulässig ist, hängt an Ihrem Zweck, Ihrer Rechtsgrundlage und den Vertragsbedingungen des Anbieters – das entscheidet kein Scan.
Er stellt nichts sicher. Ein Werkzeug, das Ihnen Rechtssicherheit verspricht, verspricht zu viel. Der Check verschafft Ihnen den Ausgangspunkt: eine Liste dessen, worüber Sie überhaupt entscheiden müssen.
Erfahrungsgemäß ist genau das der Wert. Der häufigste Fund ist nicht ein verbotener Dienst, sondern ein vergessener – eingebunden vor zwei Jahren von jemandem, der nicht mehr im Haus ist.
So läuft der kostenlose Website-Check ab
Sie geben die Adresse Ihrer Seite an, der Durchlauf startet, und das Ergebnis erscheint unmittelbar danach auf unserer Website. Eine E-Mail mit dem Ergebnis versenden wir nicht – Sie sehen es direkt.
Der Check ist kostenlos und ohne Verpflichtung. Wenn Sie das Ergebnis nicht einordnen können, sprechen Sie mit uns darüber; dafür ist kein Auftrag nötig.
Was aus dem Ergebnis folgt
Meistens drei Dinge:
Das Banner muss nachgezogen werden. Dienste, die vor der Einwilligung laden, gehören hinter die Einwilligung – oder von der Seite.
Die Datenschutzerklärung stimmt nicht mehr. Sie nennt Dienste, die nicht laufen, und verschweigt die, die laufen. Beides fällt bei einer Prüfung auf; was hineingehört, steht unter Datenschutzerklärung.
Verträge fehlen. Für die eingebundenen Dienste braucht es in der Regel eine Vereinbarung nach Art. 28 DSGVO, und sie gehören ins Verarbeitungsverzeichnis.
Dass diese drei Punkte in einem halben Jahr erneut auftreten, ist die Regel und nicht die Ausnahme – deshalb ist die laufende Prüfung Teil der Web-Compliance. Was das kostet, steht unter Preise: ab 79 € im Monat je Domain. Die technische Seite führt das Web-Compliance-Modul, die rechtlichen Grundlagen stehen unter TDDDG.
Kontakt
Sie haben das Ergebnis und wissen nicht, was davon dringend ist? Diese Einordnung dauert selten länger als ein Telefonat.
- Telefon: +49 6188 99 04 36
- E-Mail: office@dsb-datenschutz.de
- Kontaktformular: Anfrage senden
- Zum externen Datenschutzbeauftragten