BCM-Schulung
Ein Notfallplan wirkt nur, wenn die Menschen, die ihn ausführen sollen, ihre Rolle kennen. BCM-Schulung sorgt dafür, dass im Schadensfall alle so handeln wie geplant – und nicht so, wie es im Moment naheliegt.
Warum Schulung zum System gehört
Die Beteiligten müssen hinsichtlich ihrer Rolle im BCMS fortlaufend geschult werden. Nur so lässt sich sicherstellen, dass im Schadensfall alle wie vorgesehen handeln.
Der Grund ist einfacher, als es klingt. In einer Störung entscheidet niemand nach Aktenlage. Gehandelt wird nach dem, was man kennt – und was man nicht kennt, wird improvisiert. Improvisation ist genau das, was ein Notfallmanagement verhindern soll.
Deshalb ist Schulung keine Begleitmaßnahme, sondern Bestandteil des Systems. Sie wiederholt sich im Kreislauf, weil Rollen wechseln und Pläne sich ändern.
Drei Zielgruppen, drei Inhalte
Die Geschäftsleitung. Sie legt das Verfügbarkeitsniveau fest, entscheidet im Ereignisfall und trägt die Managementbewertung. Was sie braucht, ist kein Fachwissen zur Norm, sondern Klarheit über die eigene Rolle und die Tragweite der Entscheidungen, die im Ernstfall auf sie zukommen.
Die Notfallorganisation. Wer im Ereignisfall eine Aufgabe hat – Alarmierung, Lagebeurteilung, Wiederanlauf – muss den eigenen Ablauf beherrschen und wissen, wo er im Gesamtbild steht. Diese Gruppe ist am intensivsten zu schulen und wechselt zugleich am häufigsten.
Die Belegschaft. Hier geht es nicht um Pläne, sondern um zwei Dinge: einen Vorfall überhaupt als solchen zu erkennen und zu wissen, wem man ihn meldet. Eine Störung, die erst nach Stunden gemeldet wird, hat alle Reaktionszeiten bereits aufgebraucht.
Übung ist die wirksamste Schulung
Gelesenes verblasst, Durchgespieltes bleibt. Deshalb überschneiden sich Schulung und Notfallübung stärker, als die Trennung im Menü vermuten lässt.
Eine Planbesprechung schult die Beteiligten nebenbei und prüft zugleich den Plan. Wer beides getrennt plant, macht die Arbeit zweimal.
Coaching der BCM-Verantwortlichen
Wer bei Ihnen die Rolle des BCM-Verantwortlichen übernimmt, steht vor derselben Lage wie ein intern benannter Datenschutzbeauftragter: allein mit einem Thema, für das es im Haus kein Gegenüber gibt.
Wir begleiten diese Rolle fachlich – als Ansprechpartner für die Fälle, die sich intern nicht klären lassen, und bei der Vorbereitung der wiederkehrenden Aufgaben. Dieselbe Konstellation im Datenschutz beschreibt unser Coaching für interne Datenschutzbeauftragte.
Was wir übernehmen
Wir entwickeln mit Ihnen das Schulungskonzept: welche Rolle welche Inhalte braucht, in welchem Turnus und in welcher Form. Die Durchführung übernehmen wir oder begleiten Ihre eigenen Kräfte dabei.
Für wiederkehrende Grundlagen steht unsere E-Learning-Plattform zur Verfügung, die Teilnahme und Abschluss dokumentiert – der Nachweis, den Sie im Audit brauchen.
Kontakt
Sie haben Notfallpläne, aber niemand im Haus kennt sie? Dann ist die Schulung der wirksamste nächste Schritt.
- Telefon: +49 6188 99 04 36
- E-Mail: office@dsb-datenschutz.de
- Kontaktformular: Anfrage senden
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