Patch- und Vulnerability-Management
Die meisten erfolgreichen Angriffe nutzen Lücken, für die längst ein Update bereitsteht. Patch-Management schließt sie systematisch – und das Sicherheitsaudit zeigt, was dabei tatsächlich erreicht wurde.
Zwei Aufgaben, die zusammengehören
Patches einspielen ist die eine Hälfte: Sicherheitsupdates für Betriebssysteme und Anwendungen zeitnah verteilen, automatisiert und über alle Geräte hinweg.
Schwachstellen erkennen ist die andere. Nicht jede Lücke schließt sich durch ein Update – manche entstehen durch Konfiguration, abgelaufene Zertifikate oder Systeme, die niemand mehr auf der Liste hat. Eine automatisierte Prüfung der Sicherheitslage findet diese Fälle.
Getrennt betrieben führt beides zu einer bekannten Situation: Die Updates laufen, und trotzdem weiß niemand, wie es um die Sicherheit steht.
Warum die Bewertung den Unterschied macht
Ein Prüfbericht, der jede Auffälligkeit gleich gewichtet, hilft nicht weiter. Entscheidend ist die Einordnung: Was ist in Ihrer Umgebung tatsächlich ausnutzbar, und was ist theoretisch.
Aus dieser Bewertung entsteht eine Reihenfolge – und damit die Möglichkeit, mit begrenzter Zeit das Wirksamste zuerst zu tun. Dasselbe Prinzip liegt unserer Website-Schwachstellenanalyse zugrunde, dort bezogen auf Ihren Webauftritt.
Der Nachweis, den Sie ohnehin brauchen
Ein regelmäßiges Sicherheitsaudit hat einen zweiten Nutzen, der oft unterschätzt wird: Es belegt, dass Ihre Systeme gepflegt werden.
Diesen Beleg brauchen Sie an mehreren Stellen. Art. 32 DSGVO verlangt ein Verfahren zur regelmäßigen Überprüfung der technischen und organisatorischen Maßnahmen. Ein ISMS verlangt dasselbe für seine Controls. Und Kunden, die Nachweise verlangen, geben sich mit der Aussage „wir patchen regelmäßig” zunehmend nicht mehr zufrieden.
Ein weiterer praktischer Punkt: Wer den eigenen Sicherheitsstand nur schätzt, schätzt ihn in aller Regel zu gut ein. Eine Messung ersetzt diese Vermutung durch Zahlen – und macht damit auch intern begründbar, wofür Mittel gebraucht werden.
Zusammenspiel
Die Verteilung der Updates läuft über das Remote Monitoring, das zugleich die Übersicht über die vorhandenen Geräte liefert. Ohne diese Übersicht bleibt jedes Patch-Management unvollständig – gepatcht wird, was bekannt ist.
Was trotz allem durchkommt, fängt die Endpoint Security ab; was auch dort durchkommt, trifft auf Ihre Datensicherung.
Kontakt
Sie wissen nicht, wie viele bekannte Lücken in Ihren Systemen offen sind? Eine erste Prüfung beantwortet das.
- Telefon: +49 6188 99 04 36
- E-Mail: office@dsb-datenschutz.de
- Kontaktformular: Anfrage senden
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